Winzergenossenschaft Bötzingen

Die Genossenschaft: WG Bötzingen in 79268 Bötzingen. Mehr Infos, wenn ich vor Ort war.

Der Bötzinger im Glas
Käse dazu und gut

Probiert: Ein 2016er Spätburgunder, trocken, in der 0,7er Flasche mit Schraubverschluss. Sauerkirscharoma dominiert, im Glas sieht der Rotwein eher blässlich aus. Doch beim Probieren ist er alles andere als blass. Am Gaumen dominiert der Geschmack von Vanille, Pflaume und Sauerkirsch. Obwohl sehr jung, hält sich die Säure sehr zurück, der Körper dieses Weines ist nicht wuchtig. Das macht er aber mit den feinen Aromen und einem langen Nachhall wieder wett. Im Verbund mit Käse eine feine Sache. Und ein sagenhaftes Preis-Leistungs-Verhältnis: Im  Supermarkt gibts den Bötzinger für unter sechs Euro. Da könnte der Bär steppen, aber auf dem Bötzinger-Etikett guckt er irgendwie traurig.

(Ausgetrunken am 27-JULI-2017)

www.wg-boetzingen.de

Winzergenossenschaft Jechtingen-Amoltern e.G

DIE GENOSSENSCHAFT: WG in 79361 Jechtingen am Kaiserstuhl. Mehr Infos, wenn ich vor Ort war.

Blass im Glas, aber mit gewaltigem Nachhall
Der 2015er Spätburgunder

PROBIERT: Den trockenen 2015er Jechtinger Spätburgunder aus der 0,7er Flasche, kein Korken, es wird auf- und zugedreht.  Intensiv steigt er in die Nase, duftet nach Sauerkirsch mit einem Hauch Schokolade. So duften eigentlich ja nur Burgunder, die schon kräftig in die Jahre gekommen sind.  Interessant! Dabei ist der Jechtinger ja noch jung und mit ziemlich bissiger Säure ausgestattet. Die nagelt ordentlich gegen den fruchtigen, nach Kirsche und Kräutern gut schmeckenden Körper dieses Weines. In seiner Gesamtheit kommt er deshalb zuerst wie ein ungehobelter badischer Bauernbub daher, doch ganz zum Schluss genießt man einen ausgesprochen langen, langen, samtigen Nachhall, der sich dann doch zu einem wirklich positiven Gesamtbild entwickelt. Wenn sich in rund drei Jahren die wuchtige Säure abgebaut hat, würde ich diesen Spätburgunder sehr gerne noch mal probieren.

www.jechtinger-wein.de

(Ausgetrunken am 16-MÄRZ-2017)

Winzerkeller Hex vom Dasenstein e.G.

DIE GENOSSENSCHAFT: Winzerkeller Hex vom Dasenstein in 77876 Kappelrodeck. Mehr Infos, wenn ich vor Ort war.

PROBIERT: 2015er Hex vom Dasenstein, Qualitätswein, trockener Spätburgunder in der 0,7er Flasche.

Wie war das mit der Hexe?

Die Etikett-Hexe schwingt den Besen

Sie musste, so die Sage, in einer finsteren Berghöhle ihr Dasein fristen, weil sie – einst Burgfräulein – einen Bauernjungen nicht standesgemäß verführte und dann dabei in flagranti erwischt wurde. Dumm gelaufen. Heute verführt uns dieser Spätburgunder, bringt uns mit der Nase erstmal in Richtung Kirschbaum.

Der 2015er Spätburgunder

Denn kaum ist er mit seinem satten, dichten Rot im Glas, breitet sich im Nu ein genauso sattes, betörendes Kirscharoma aus. In die Nase geht dieser Spätburgunder richtig opulent. Schön, dass er diese Opulenz auch beim probieren halten kann. Ein voller saftiger Kirsch-Körper, trocken,  nicht süß ausgebaut. Die Säure bleibt dabei sehr im Hintergrund. Zum Schluss ein mittelkurzer Nachhall. Lang genug und das Vergnügen des nächsten Schlucks wartet. Dies wurde gesteigert mit einem reifen, beißenden Österreichischen Bergkäse. Vereint lecker und schon sind wir wieder beim Berg. Mit seinen Höhlen, samt verführerischen Hexen, die hier zum guten Wein verleiten. Hex‘ sei Dank.

www.dasenstein.de

(Ausgetrunken am 11-FEB-2017)

Winzergenossenschaft Bötzingen

Grauer Burgunder 2015er

DIE GENOSSENSCHAFT: Winzergenossenschaft Bötzingen, 79268 Bötzingen (am Kaiserstuhl) — Mehr Infos, wenn ich vor Ort war.

PROBIERT: 2015er „Der Bötzinger“, Grauer Burgunder vom Kaiserstuhl. 0,7er Flasche, Schraubverschluss. Kunst auf dem Etikett: Das Riesenglas hält ein verschämt nach unten guckender Bär. So muss er nicht gucken! Strohgelb im Glas, entsteigt ein frisch-fröhliches Armoma von Zitrone und ein bisschen Kürbis. Der knochentrockene Graue Burgunder wirkt vollmundig ohne saftig daherzukommen, hat eine sehr anständige, aber nicht nervende Säure. Die harmoniert mit schönem Körper. Alles ist hier in Harmonie. Das schönste zum Schluss: Ein verdammt langer Nachhall, der gar nicht aufhören will.

Etikett mit Bär

Dieser Wein passt gut zu einem deftigen Wurstsalat. Kann aber auch zu feinem Fischfilet getrunken werden. Fazit: Immer her, mit diesem Schluck vom Bär.

www.wg-boetzingen.de

(Ausgetrunken am 03-FEB-2017)

Winzergenossenschaft Wolfenweiler eG

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Etikett des Schwarzen Wolfs
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Sattes Rot in der Karaffe

DIE GENOSSENSCHAFT: Wolfenweiler eG in  79227 Schallstadt-Wolfenweiler. Mehr Infos, wenn ich vor Ort war.

PROBIERT: 2014er Spätburgunder trocken, Wolfenweiler Batzenberg „Schwarzer Wolf“. Erzeuger: Winzergenossenschaft Wolfenweiler eG. Kirschrot im Glas und in die Nase steigen starke Sauerkirscharomen. Kräftige Säure umgibt einen nur leichten Körper, ein am Gaumen nach Sauerkirsch und Kräutern schmeckender typischer Spätburgunder. Viel Biss entwickelt dieser „Wolf“ dabei nicht, trotz eines ordentlich langen Abgangs bleibt der Wolf ein freundlicher, unkomplizierter Wein, zu dem ein Käseteller passt.

www.wg-wolfenweiler.de

(Ausgetrunken am 18-NOV-2016)

Badischer Winzerkeller Breisach

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Etikett dieses ausgezeichneten Spätburgunders

PROBIERT: Trockener Spätburgunder, 2014er. Im Glas mit dichtem, dunklen Rot. Duftet stark nach Cassis, Johannisbeeren und ein bisschen nach Leder und Tabak. Schmeckt mit seinem ordentlichen Körper nach Pflaume und ein bisschen nach Vanille. Dominante, aber nicht zu aufdringliche Säure. Der sehr lange Nachhall rundet das sehr gute Gesamtbild ab. Kräftiger Käse dazu!

www.badischer-winzerkeller.de

(Ausgetrunken am 01-DEZ-2016)

Badischer Winzerkeller Breisach

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Der 2013er

DIE GENOSSENSCHAFT: Badischer Winzerkeller Breisach in 79206 Breisach am Rhein. Weitere Infos später, wenn ich vor Ort war.

PROBIERT: Spätburgunder trocken, 2013er, Erzeuger: Badischer Winzerkeller Breisach. 0,7er Flasche, netterweise ohne Schraubverschluss. In die Nase geht ein Sammelsurium von von Pflaume, Tabak, Cassis. Ausdrucksstarker, fruchtbetonter Körper, säurearm, der Holzausbau ist schmeckbar. Sehr langer Nachhall. Ein richtig großer Wein.

www.badischer-winzerkeller.de

(Ausgetrunken am 04-NOV. 2016)