Ahr Winzer e.G.

spaetburgunder_2014er_ahr_winzer
Das Etikett der Ahr Winzer

DIE GENOSSENSCHAFT: Ahr Winzer e.G. in 53474 Bad Neuenahr – Ahrweiler. Mehr Infos später, wenn ich vor Ort war.

PROBIERT:  2014er Spätburgunder halbtrocken „Dernauer Klosterberg“. Ein dünnes blasses Rot im Glas, aber in die Nase steigt würzig-kräftiges Cassis-Tabak-Aroma und duftet stark Spätburgunder-typisch. Doch der Körper kann da nicht mithalten, verdient bestenfalls das Prädikat „süffig“, lässt Geschmacksnuancen von Cassis und Kräutern leicht anklingen. Kurzer, nicht-intensiver Nachhall. Ein leichtes, freundliches Tröpfchen, zu dem nicht allzu strenger Käse gut passt.

www.ahrweiler-winzerverein.de

(Ausgetrunken am 10-NOV. 2016)

Hambacher Schloßkellerei

2015er_grauburgunder_hambacher
Der 2015er

DIE GENOSSENSCHAFT: Hambacher Schloßkellerei in 67434 Neustadt/Weinstraße. Weitere Infos später, wenn ich vor Ort war.

PROBIERT: Grauburgunder Classic, 2015er. Farbe gelblich-strohig, zarter Geruch von Pfirsich und Zitrone. Leichter, nach Grapefruit schmeckender Wein, erfreulich langer Abgang. Passt gegrilltem Lachsfilet an warmen Sommerabenden auf der Terrasse.

www.hskeg.de

(Ausgetrunken am 06-OKT 2016)

Badischer Winzerkeller Breisach

spaetburgunder_2015_winzerkeller_breisach_01
Der 2013er

DIE GENOSSENSCHAFT: Badischer Winzerkeller Breisach in 79206 Breisach am Rhein. Weitere Infos später, wenn ich vor Ort war.

PROBIERT: Spätburgunder trocken, 2013er, Erzeuger: Badischer Winzerkeller Breisach. 0,7er Flasche, netterweise ohne Schraubverschluss. In die Nase geht ein Sammelsurium von von Pflaume, Tabak, Cassis. Ausdrucksstarker, fruchtbetonter Körper, säurearm, der Holzausbau ist schmeckbar. Sehr langer Nachhall. Ein richtig großer Wein.

www.badischer-winzerkeller.de

(Ausgetrunken am 04-NOV. 2016)

Bocksbeutel-Hof Escherndorf

DIE GENOSSENSCHAFT: Ursprünglich 1913 gegründet, nach Verlust der Eigenständigkeit gründeten neun Winzer dann im August 1997 die Winzergenossenschaft Escherndorf e.G. neu.

lump_weinberg_escherndorf
Der Lump über der Main-Schleife, mit Gasthof „Zur Mainaussicht“

Größter und bekanntester Weinberg ist der Lump.

escherndorf-city
Fachwerk in Escherndorf

Außerdem Lagen am Fürstenberg. Anschrift: 97332 Escherndorf, Astheimer Str. 6. Dort befindet sich auch der freundliche Weinverkauf. Infos, Weinbestellungen und Öffnungszeiten im Internet:

www.bocksbeutel-hof.de

laden_bocksbeutelhof_escherndorf
Der kleine Laden des Bocksbeutel-Hofs
bocksbeutelhof_logo
Etikett mit Logo der Genossenschaft

 

DER WEINORT: Escherndorf mit seinen 300 Einwohnern, freundlicher Winzerort. Restauranttip, Homepage: www.gasthaus-mainaussicht.de

escherndorf
Escherndorf, am Fuß des Lumps

Einkehr-Tipp: Rauf auf die Vogelsburg, zur tollen Aussicht gibts Wurstsemmeln und Obatzten. Die Burg gehört heute zur Stiftung Juliusspital.

vogelsburg
Die Vogelsburg thront auf dem Lump

CAMPING: Der schönste und gut bewertete Platz für Wohnwagen und Wohnmobile ist im nahen Volkach. WLAN und neue Sanitärgebäude. Leider nur bis Ende Oktober geöffnet. Homepage: www.campingplatz-ankergrund.de

PROBIERT: Der einfache Zechwein aus der Literflasche: 2015er Silvaner Fürstenberg trocken. Hellgelber Farbton. Einfach strukturiert, aber nicht plump daherkommend. Unaufdringliche Apfel-Citrus-Nuancen, erfreulich langer Nachhall. Passt fein zu Schinken, also: Der einfache, freundliche Schinkenbrot-Schoppen. (Ausgetrunken am 04- NOV-2016)

vogelsburg_escherndorf
Der Weg an den Weinstöcken zur Vogelsburg

PROBIERT: Aus dem Bocksbeutel, die trockene Silvaner Spätlese vom Lump, Jahrgang 2014. Hellgelber Farbton. In die Nase steigt ein dezenter Hauch von Zitrone. Am Gaumen kommt verhaltener, silvanertypische erdige Geschmack mit Zitronen-Nuancen. Ordentlicher Körper, aber nicht opulent, von verspielter Säure umgeben. Ein ordentlicher Schluck „typisch-Franken“. In drei Jahren würde ich ihn sehr gerne nochmal kosten. (Ausgetrunken am 08-NOV-2016)

Ein virtuelles Haus der Winzergenossenschaften

 

blogprofilpic
Auf dem Rotwein-Wanderweg an der Ahr

G U T E N   T A G ,

mein Name ist Martin von Schade, aus Hamburg stammender, in Rostock und Bremen lebender Journalist. Dieser im Oktober 2016 gestartete Blog soll über die rund 170 (2001 waren es noch 256) Genossenschaften von Winzern, ihren Weinen,  ihren Weinorten und ihren Weinbergen berichten.

Denn Winzergenossenschaften sind, nach meiner Beobachtung, in den meisten Blogs oder Fachzeitschriften unterrepräsentiert. Dabei liefern sie rund 30 bis 45% der in Deutschland ausgesüffelten einheimischen Weine.

Hochinteressant, hier echte Perlen zu entdecken!

Allerdings bin ich derzeit in meinem Beruf als Journalist noch aktiv. Gebaut am Internet-Genossenschaftshaus wird deshalb nur langsam. Ab Frühjahr 2018 lege ich dann aber richtig los.

Zum Schluss dieses Einstiegs: In die Kategorie „Trink-Kultur“ kommt Kunst. Bilder, Skulpturen in denen es ums Bechern und Zechen geht. Ohne großen Hintergedanken, einfach nur so.

Ich freue mich auf Nachrichten, Tipps, Feedback. Mail: mvs@weine-aus.de

Danke fürs Lesen, Prost und bis bald!