Winzergenossenschaft Jechtingen-Amoltern e.G

DIE GENOSSENSCHAFT: WG in 79361 Jechtingen am Kaiserstuhl. Mehr Infos, wenn ich vor Ort war.

Blass im Glas, aber mit gewaltigem Nachhall
Der 2015er Spätburgunder

PROBIERT: Den trockenen 2015er Jechtinger Spätburgunder aus der 0,7er Flasche, kein Korken, es wird auf- und zugedreht.  Intensiv steigt er in die Nase, duftet nach Sauerkirsch mit einem Hauch Schokolade. So duften eigentlich ja nur Burgunder, die schon kräftig in die Jahre gekommen sind.  Interessant! Dabei ist der Jechtinger ja noch jung und mit ziemlich bissiger Säure ausgestattet. Die nagelt ordentlich gegen den fruchtigen, nach Kirsche und Kräutern gut schmeckenden Körper dieses Weines. In seiner Gesamtheit kommt er deshalb zuerst wie ein ungehobelter badischer Bauernbub daher, doch ganz zum Schluss genießt man einen ausgesprochen langen, langen, samtigen Nachhall, der sich dann doch zu einem wirklich positiven Gesamtbild entwickelt. Wenn sich in rund drei Jahren die wuchtige Säure abgebaut hat, würde ich diesen Spätburgunder sehr gerne noch mal probieren.

www.jechtinger-wein.de

(Ausgetrunken am 16-MÄRZ-2017)

Autor: Martin-1958

geb. 1958 in Hamburg. Mitten im Leben, wohnhaft in Rostock und Bremen. Zuhause, wo es nette Menschen und guten Wein gibt - später mehr!

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